Die besten Kreditkarten für Jugendliche

3. Dezember 2014

Was vor einigen Jahren noch komplett undenkbar war, ist heute oftmals schon ganz normal: Jugendliche mit Kreditkarten. Ursprünglich waren Kreditkarten nämlich nur Erwachsenen mit einem sicheren Einkommen vorbehalten. Doch mittlerweile bieten immer mehr Kreditunternehmen, Onlinedienste und sogar Modeketten sogenannte Prepaid- Kreditkarten an. Diese funktionieren ähnlich wie Handykarten mit dem Prepaid- Prinzip und müssen immer erst mit einem bestimmten Betrag aufgeladen werden, bevor man damit bezahlen kann. Ist das Guthaben auf der Karte aufgebraucht, kann man auch nicht mehr damit bezahlen. Das heißt, man nimmt mit ihnen keinen Kredit auf und kann sie daher auch benutzen, wenn man nicht kreditwürdig ist. Somit eignet sich eine Prepaid- Kreditkarte vor allem für Jugendliche, Freiberufler oder Personen mit geringem Einkommen.

Vor allem auf Klassenfahrten und Reisen ins Ausland sind Prepaid- Kreditkarten sehr hilfreich, da sie oftmals das kostenlose Abheben von Bargeld am Bankautomaten ermöglichen und die Jugendlichen somit nicht unnötig viel Bargeld bei sich haben müssen, was verloren gehen oder gestohlen werden könnte. Die Eltern können vor einer Reise entscheiden, wie viel Geld sie ihrem Kind auf der Prepaid- Kreditkarte mitgeben wollen und überweisen den Betrag dann von einem Girokonto aus auf die Kreditkarte. Diesen Beitrag weiterlesen »

E-Plus-Überahme von Telefónica könnte jeden zweiten Job kosten

28. Oktober 2014

Telefónicas Übernahme des Wettbewerbers E-Plus macht das Unternehmen zum größten Mobilfunkanbieter in Deutschland und zieht damit am Erzrivalen Deutsche Telekom vorbei. Dies könnte allerdings zu Lasten der Arbeitnehmer gehen. So plant das Unternehmen derzeit, rund die Hälfte der Arbeitsplätze abzubauen – und übertrifft damit die pessimistischsten Erwartungen.
Hamburg – Telefónica plant, im Zuge der Zusammenlegung von E-Plus mit seiner Mobilfunk-Gesellschaft O2D bis 2018 fast jede zweite Stelle in Deutschland zu streichen. Bislang arbeiten rund 4.500 Menschen für E-Plus. Telefónica beschäftigt in der BRD aktuell 6.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Schon am Freitag will das Unternehmen Belegschaft und zuvor den Betriebsrat über die geplanten Maßnahmen informieren. Besonders hart  soll es dabei die E-Plus-Shops wie auch den Kundendienst treffen. Hier sei geplant, Jobs an externe Dienstleister auszulagern. Verschlankt werden will man auch die IT, indem man diese künftig in Spanien zentralisiert. Geplant ist, dass künftig 9.100 Vollzeitstellen bei beiden Unternehmen angesiedelt sein sollen.

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Ryanair geht auf Einkaufstour – Boeing profitiert

18. September 2014

Großauftrag für den US-Flugzeugbauer Boeing: 200 Jets für die Mittelstrecke im Gesamtwert von bis zu 22 Mrd. US-Doller ordert der irische Billigflieger Ryanair bei den Amerikanern und will damit wohl auch für Businesskunden endlich attraktiver werden.
Ein Auftrag unter 200 Flugzeugen, tönte Ryanair-Chef Michael O’Leary unlängst noch im Juni auf der Luftfahrtmesse Le Bourget, sei „die Sache nicht wert“. Nun hat er seinen Worten auch Taten folgen lassen. Ryanair ordert 200 Flugzeuge bei Boeing. Dabei geht es um den modernisierten Jet 737 MAX, der sich auf Kurs- wie auch Mittelstreckenflüge einsetzen lässt. 100 feste Bestellungen sowie eine Option auf weitere 100 weitere Maschinen umfasse der Auftrag, der laut Liste circa 22 Milliarden Dollar betragen dürfte. Realistisch dürfte diese Summe indes nicht sein, denn in der Regel ködern die Flugzeugbauer die Airlines stets mit ordentlichen Rabatten. Boeing wie auch sein europäischer Rivale Airbus reagieren derzeit mit einem Ausbau der Sitzkapazität ihrer Maschinen auf den anhaltenden Boom bei Billigfliegern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kredit ohne Schufa: Was sie wissen sollten

12. August 2014

Die meisten Kreditverfahren in der Bundesrepublik werden nach der Einsicht in die Schufa-Akte des Antragenden entschieden. Ein negativer Schufa-Eintrag wird regelmäßig die Ablehnung des Kreditwunsches zur Folge haben. Mahn- oder Vollstreckungsbescheide, eine eidesstattliche Versicherung, ein Insolvenzverfahren, die Sperrung von Girokonten oder die Kündigung alter Kreditverpflichtungen begründen regelmäßig einen negativen Vermerk. Die Schufa ist mithin ein Instrument, das dem Kreditgeber Aufschluss über die finanzielle Lage des Antragsstellers geben soll. Darlehensunternehmen verschenken ihr Geld nicht, sondern sind vielmehr auf Gewinnabsichten fixiert. Insofern belegt ein negativer Eintrag in der Schufa-Akte zugleich ein potentielles Risiko, das die meisten Kreditgesellschaften nicht eingehen möchten. Negativ ist es hingegen nicht, wenn bereits andere Kreditverträge eingegangen wurden. Die großen Banken lassen allerdings auch bei einer schlechten Prognose eine Ausnahme zu. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sich der Antragssteller durch einen kreditwürdigen Bürgen absichern lässt. Durch den Bürgen wird das Kreditausfallrisiko kompensiert, da er für die Verbindlichkeiten aus dem Bürgschaftsvertrag einstehen muss, wenn der Kreditnehmer in Zahlungsschwierigkeiten kommt.

Wird der Kreditantrag hingegen gänzlich abgelehnt, stehen Betroffene nicht selten vor einem finanziellen Problem. Alternativ können sie jedoch einen Antrag bei einer ausländischen Bank stellen. Der Kreditantrag wird durch eine Kreditvermittlung bearbeitet. Ein Rechtsanspruch auf Zuteilung besteht allerdings auch bei ausländischen Kreditinstituten nicht. Diese werden sich im Regelfall nicht durch die Schufa, aber durch andere Bonitätsprüfungen absichern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Opel zieht Elektroauto Ampera möglicherweise den Stecker

4. August 2014

Geräumig, alltagstauglich und ein technischer Vorreiter: Der Opel Ampera war das erste moderne Elektroauto eines deutschen Hersteller. Drei Jahre nach seiner Markteinführung in Deutschland verkauft sich der Ampera so schlecht, dass dies möglicherweise das Aus für den Wagen, der einst als Rüsselsheimer Porsche-Jäger angepriesen wurde, bedeuten könnte.

Aus Rüsselsheim war bislang nicht viel über die Gerüchte einer möglichen Einstellung des Opel Ampera zu hören – verständlich, denn das Aus würde die Automarke mit dem Blitz auch technisch zurückwerfen und das erst mühsam aufpolierte Image wieder ankratzen.
Von der anfänglichen Euphorie um den Ampera ist nun, drei Jahre nach seiner Markteinführung, nicht mehr viel geblieben. Opels Prognose, dass Porschefahrer scharenweise zum Opel Ampera wechseln würden, bewahrheiteten sich nicht. Die Zulassungszahlen sind verschwindend gering. Lediglich 46 Käufer fanden sich im ersten Halbjahr 2014 in Deutschland. Zum Vergleich: Konzernmutter General Motors verkauft in den USA rund 2.000 Fahrzeuge des nahezu identischen Schwestermodells Chevrolet Volt – pro Monat. In Europa waren es 332 Ampera-Fahrzeuge, die von Januar bis Mai den Besitzer wechselten. Das Absatzminus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: 67 Prozent – und das, obwohl der Listenpreis im September des vergangene Jahres auf 38.300 Euro gesenkt wurde. Zu seiner Markteinführung hatte der Ampera noch mehr als 45.000 Euro gekostet. Trotz dieser Preissenkung erweist sich nach wie vor der Preis des Ampera als eines der größten Hindernisse. Diesen Beitrag weiterlesen »

Insolvenzverwalter bei Prokon-Gläubigerversammlung im Amt bestätigt

24. Juli 2014

Während Prokon-Gründer Carsten Rodbertus Rückschläge beim Kampf um sein Lebenswerk hinnehmen muss, wird Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin auf der Gläubigerversammlung im Amt bestätigt.

Bereits der Beginn der Gläubierversammlung des insolventen Windparkbetreibers Prokon begann mit einem Eklat: Prokon-Gründer Rodbertus hatte seiner “Arbeitsgemeinschaft für eine lebenswerte Zukunft von Prokon” Vollmachten übertragen, die für nichtig erklärt worden waren.  Anwalt Dieter Graefe der Kanzlei Wollmann & Partner äußerte sich zu diesem Vorgang erbost: Dies mache 15.000 Gläubiger von Prokon praktisch rechtlos und sei verfassungswidrig. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, DSW, hatte die Anträge auf Ungültigkeit gestellt und sah sich in ihrer Auffassung bestätigt. Die Entscheidung sei auch eine Niederlage für Rodbertus, so die DSW.
Die Teilnehmer der Gläubigerversammlung entschieden sich im weiteren Verlauf dann für Insolvenzverwalter Dietmar Perlin und für den von ihm vorgelegten Sanierungsplan. Gleichzeitig erteilten sie damit auch Ex-Prokon-Chef Carsten Rodbertus eine herbe Lektion. Dessen Kampf um sein Lebenswerk erhielt mit dem Entscheid der Gläubiger einen Rückschlag. Rodbertus hatte Penzlin immer wieder vorgeworfen, Prokon zerschlagen zu wollen. Daher hatte er, zusammen mit seinem Vertrauten Alfons Sattler einen Gegenkandidaten zu Penzlin aufgestellt.

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Bundesverfassungsgericht urteilt: Auch eine Zweitwohnung darf durch Vermieter wegen Eigenbedarfs gekündigt werden

13. Juli 2014

Eine Mieterin in Berlin erhielt für ihre Wohnung die Kündigung, da der Vermieter angab, diese künftig für gelegentliche Besuche seiner Tochter nutzen zu wollen. Zu Recht, wie das Bundesverfassungsgericht nun urteilte.

Karlsruhe Auch wenn eine Wohnung nur temporär genutzt werden soll, kann der Vermieter mit dem Verweis auf Eigenbedarf dem Mieter kündigen. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat dies nun bestätigt. Demnach muss der Vermieter nicht nachweisen, dass es an Wohnraum mangele – unabhängig davon, ob die Wohnung durch ihn selbst oder durch begünstigte Personen genutzt werde. Es reiche vielmehr aus, wenn der Vermieter „vernünftige und nachvollziehbare Gründe für die Inanspruchnahme“ nennen könne.
Damit endet nun eine längere gerichtliche Auseinandersetzung zwischen einem vermieteten Arzt und einer Mieterin, die bundesweit Beachtung gefunden hatte. Der Vermieter, selbst in Hannover lebend, hatte als Begründung für die Wohnungskündigung angegeben, er benötige die Wohnung, wenn er zeitweilig seine uneheliche Tochter in Berlin Friedrichshain besuchen wolle.

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Aktiensplit bei Google sorgt für Verwirrung bei Anlegern und Finanzämtern

5. Juli 2014

Als am 3. April Google seinen Aktiensplit durchführte, sorgte dies bei zahlreichen Anlegern für Verwirrungen – und nun auch für Ärger mit den Finanzämtern. Der Suchmaschinenbetreiber hatte seinerzeit seine Aktien im Verhältnis 2:1 aufgesplittet. Für jede Aktie erhielten die Aktionäre eine weitere Aktie. Anders als oftmals üblich erhielten die Anleger jedoch keine Aktie gleicher Ausstattung, sondern vielmehr eine Aktie der neu eingeführten „Class C“. Dabei handelt es sich um eine stimmrechtslose Aktie. Bislang waren hier lediglich Aktien der Klasse A im Umlauf. Der Hintergrund für dieses Vorgehen, über das der Konzern im Vorfeld nicht informiert hatte, liegt darin begründet, dass die beiden Google-Gründer, Larry Page und Sergey Brin, bislang 56 Prozent der Stimmrechte innehatten – resultierend aus ihren Class B-Aktien mit 10fachem Stimmrecht. Diese Mehrheit wäre durch einen konventionellen Aktiensplit weggefallen und dies wollte man offenbar nicht hinnehmen und führte die stimmrechtlose Aktie der Klasse C ein.
Die unterschiedlichen Ausstattungsmerkmale sowie eine neue Wertpapierkennnummer (WKN) führte offenbar bei einigen Banken dazu, dass der Aktiensplit als steuerpflichtige Sachdividendenausschüttung angesehen wurde – und versteuert wurde. Die Folge: Die Aktien wurden behandelt, als handele es sich bei der Hälfte davon um eine Ausschüttung an den Anteilseigner. Die Anschaffungskosten der neuen Aktien der Klasse C wurden auf Null gesetzt – damit liegt steuerrechtlich gesehen ein steuerpflichtiger Kapitalertrag in Höhe der Sachdividende vor, was zu einer Kapitalertragsteuerbelastung führt, die im Regelfall einem Achtel des Wertes entspricht, zu dem Google-Aktien im Depot gehalten werden.

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Kredit der Norisbank wird günstiger

2. November 2013

Der Kredit der Norisbank gehörte in den letzten Wochen ohnehin schon den zu den Topangeboten, konnte man doch bei der passenden Kreditvermittlung sogar eine Geldprämie erhalten. Nun ist das als „Top-Kredit“ des Hauses bezeichnete Angebot noch einmal günstiger geworden, denn das Geldhaus, das vornehmlich über das Internet aktiv ist, hat den Zinssatz gesenkt.

Ein Kredit für 3,70 Prozent Zinsen
Wer sich für ein Darlehen der Norisbank entscheidet, kann den Top-Kredit für einen Einstiegszins von 3,70 Prozent effektiv erhalten. Bearbeitung und Kontoführung verursachen keine Kosten. Mit der passenden Bonität kann man sich auf diese Weise so günstig wie selten finanzieren und sich Träume wie zum Beispiel eine Urlaubsreise oder aber TV-Gerät erfüllen. Eine passende Bonität wird über ein regelmäßiges Einkommen aus unselbstständiger Arbeit sowie durch eine Beschäftigungsdauer von mehr als sechs Monaten erreicht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Autokredit günstiger als Barzahlung

16. März 2013

Wer sich ein neues Auto kaufen möchte, sollte hierfür zu einem Darlehen greifen. Denn der Autokredit ist in den allermeisten Fällen günstiger als die Barzahlung, wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat. Dabei ist es besonders empfehlenswert, sich an die Autobanken zu wenden, hier warten tatsächlich die besten Konditionen auf die Darlehensnehmer.

Zinsen günstiger denn je
Die Zinsen auf praktisch alle Kreditarten sind in den letzten beiden Jahren deutlich abgesunken. Auch die Finanzierungen für Fahrzeuge bilden diesbezüglich keine Ausnahme. Selbst private Banken wollen für einen Fahrzeugkredit mittlerweile laut Stiftung Warentest häufig deutlich weniger als die sechs Prozent, welche für ein derartiges Darlehen noch vor Jahresfrist der Durchschnitt waren.
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